Alexander Österreicher 
     Alexander Österreicher
      Psychotherapeut (NL)
      Lebens- & Sozialberater / Coach
 
 


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     NLP

 

Historisches

 

       NLP wurde in den 70er Jahren an der Universität von Kalifornien in Santa Cruz vom Informatiker Richard Bandler und vom Sprachwissenschafter John Grinder gemeinsam mit Leslie Cameron, Judith DeLozier und Robert Dilts entwickelt. Sie beschäftigten sich mit der Frage, was erfolgreiche Menschen von weniger erfolgreichen unterscheidet und wie dieser Unterschied methodisch beschreib- und lehrbar wäre.

 

       Vor dem Hintergrund der Arbeiten von William James (Wahrnehmungspsychologie), Albert Bandura (Lerntheorie), Alfred Korzybski (Allgemeine Bedeutungslehre), Gregory Bateson (Systemtheorie und Kybernetik) und Noam Chomsky (Syntaktische Strukturen) studierten sie die Arbeitsweisen prominenter Kommunikatoren, unter anderen die der erfolgreichen Therapeuten Fritz Perls (Gestalttherapie), Virginia Satir (Familientherapie) und Milton Erickson (Hypnotherapie), die trotz unterschiedlichster Methoden ihren Klienten in kürzester Zeit halfen, Zugang zu deren kreativen Potentialen zu finden und diese auch konstruktiv zu nützen.

 

       Auf Basis der Gemeinsamkeiten dieser Forschungen entwickelten Bandler und Grinder ein Kommunikationsmodell, dem sie den Namen NLP Neuro-Linguistisches Programmieren gaben.
 
      In den 80er- und 90er-Jahren wurde NLP für die europäischen Kultur- und Wertesysteme weiterentwickelt und wird heute erfolgreich im Coaching, in der Pädagogik, in Konfliktmanagement und Mediation, in der Lebens- und Sozialberatung, im Management, in der Psychotherapie und in der Supervision eingesetzt sowie überall dort, wo es um Verbesserung der Kommunikation und die Entwicklung und Verwirklichung menschlicher Potentiale geht.
 

N … wie Neuro, weil wir unsere Umwelt mit unseren Sinnen wahrnehmen,

L … wie Linguistisch, weil wir diese Erfahrungen sprachlich beschreiben und bewerten,

P …wie Programmieren, weil wir unsere bewussten und unbewussten Verhaltensweisen nach diesen Bewertungen ausrichten, und auch verändern können.

 

Daraus entwickelte sich ab 1986 die neurolinguistische Psychotherapie, die in der EAP (European Association for Psychotherapy) 1998, in Italien 2005 und in Österreich 2007 anerkannt wurde.

 

 

     NLPt

       Neuro-Linguistische Psychotherapie (NLPt) ist eine systemisch-imaginative Psychotherapiemethode mit integrativ-kognitivem Ansatz.

       Im Zentrum der Neuro-Linguistischen Psychotherapie (NLPt) steht die zielorentierte Arbeit unter besonderer Berücksichtigung von Repräsentationssystemen, Metaphern und Beziehungsmatrizen der Person.

       Die verbale und analoge Ausprägung und Integration der Lebensäußerungen und Informationsprozesse nimmt gleichermaßen viel Raum in der therapeutischen Arbeit ein.

       Ziel der Methode ist es, Menschen beim Erreichen ökologisch verträglicher Ziele zu begleiten und zu unterstützen und die den Krankheitssymptomen zugrunde liegenden subjektiv guten Absichten innerlich durch Wertschätzung so zu positionieren, dass alte Fixierungen an inneres und äußeres unproduktives Verhalten und Einstellungen gelöst und neues subjektiv und intersubjektiv gesundes Verhalten und Einstellungen daraus resultieren können.

       NLPt ist mit einem einzel-, paar- oder gruppentherapeutischen Setting verknüpft. Im Rahmen des psychotherapeutischen Arbeitsvertrages, eines schützenden Raumes und der Schweigepflicht steht das Ziel der Erreichung von Gesundungszielen von Personen im Vordergrund.

       Die Neuro-Linguistische Psychotherapie (NLPt) basiert auf fünf historisch zu unterschiedlichen Zeitpunkten entstandenen, einander ergänzenden Theorien und einer aus dem Modellierprozess resultierenden Grundannahme:

       Die Kybernetik der Theorie des Geistes von Gregory Bateson, insbesondere der logischen Ebenen des Lernens und der Unified Field Theory als Weiterentwicklung (Robert Dilts).

Die sozial-kognitive Lerntheorie von Albert Bandura mit dem von Bandler und Grinder praktisch weiterentwickelten Modelling-Ansatz.

       Die Transformationsgrammatik von Noam Chomsky und die darauf aufbauenden und unter dem Einfluß der Postulate von Alfred Korzybski und Glasersfeld durch Bandler und Grinder weiterentwickelten Modelle der Sprache (Metamodell und Miltonmodell).

       Die Annahme einer grundsätzlichen Zielorientierung menschlichen Handelns (Pribram, Galanter, Miller, TOTE, 1960).

       Die auf William James zurückgehende Theorie der sinnesspezifischen Repräsentationssysteme als Grundbausteine der Informationsverarbeitung und des subjektiven Erlebens.

       Die aus der Praxis des Modellierens von Perls, Satir und Erickson resultierende Grundannahme der Existenz funktionalautonomer Persönlichkeitsanteile mit bewußten und unbewußten Prozeßkomponenten.

       Auf der Basis dieser Theorien und Annahmen sowie den generativ angelegten Modellieransätzen wird die NLPt regelmäßig durch Konzepte aus der Praxis erweitert.